31
Januar
Yoga - Leben in Harmonie
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So bleibt Ihr Alltag im Flow

Stress im Büro, Hektik im Alltag und fehlende Auszeit – die Harmonie im Leben fehlt? Yoga ist der perfekte Ausgleich für ein gestresstes Alltagsleben. Die verschiedenen Yogapraktiken entspannen und bringen dem Körper und der Seele wieder den nötigen Flow.

Ich persönlich bin so eine typisch gestresste Managerin, die ständig unter Druck steht und somit keine Suzeit genießen kann. Seit Jahren gleiche ich diese kurze Zeit, die ich habe mit Kraft-Power-Fitness aus. So kann ich in kurzer Zeit mein Körper mit Sport versorgen und in Form halten. Yoga lässt mich nicht nur entspannen, sondern fordert meine Muskeln in den 60-minütigen Einheiten sehr. Die gutriechenden Räucherstäbchen und die beruhigende Musik darf Sie nicht täuschen. In einer Stunde Yoga können bis zu 600 Kalorien verbrannt werden, doch nicht nur das – es werden auch Muskeln vor allem in der Tiefenmuskulatur und im Rumpfbereich aufgebaut und gestärkt. 

©Ekaterina Mucha

Yoga ist jedoch nicht nur ein Zeitvertreib oder eine Sporteinheit, es ist eine Lebenseinstellung und Lebensweise, die man über den Alltag hinaus praktizieren sollte. Vor allem auf meinen Reisen lebe ich gerne diesen Lifestyle und mache täglich Yoga, um meine Körper und Geist im Einklang zu bringen und mich fit zu halten. Zudem hat es eine sehr beruhigende und ausgleichende Wirkung auf mich, die mir erlaubt den ganzen Stress fallen zu lassen. 

©Ekaterina Mucha

Yoga – woher kommt die Lebensweisheit?

Weltweit existieren mittlerweile rund 130 geschützte Yogapraktiken und verschiedene Varianten, wie man für sich selbst Yoga ausführen kann. Als Beispiel stelle ich euch nun die sechs wichtigsten vor. Aber zuerst ein paar grundlegende Fakten zu Yoga und dessen Geschichte. 

Die Wurzeln liegen weit weg von uns in Indien. Die Geburtsstunde des Yoga war vor etwa 3.500 Jahren, wie  in den Veden (indische Quelltexte) erwähnt wurde, also etwa 1.500 Jahre, vor unserer Zeitrechnung. Damals wurde Yoga schon von den ersten Yogis täglich am Morgen gemacht. Die Rede ist dabei von heiligen Männern, die meditierten und Atemübungen gemacht haben. Die ursprüngliche Form des Yogas ist das sogenannte Hatha Yoga.

©Ekaterina Mucha

Hatha Yoga

Diese Art des Yogas entstand zu Beginn des 2. Jahrtausend v. Chr. Und hat als Grundlage das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist. Hatha bedeutet so viel wie Gewalt oder Kraft, womit die Anstrengung unterstrichen werden soll, die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Sehr wichtig bei dieser Form der Ausübung, ist der langsame und kraftvolle Wechsel einzelner Haltungen. Verschiedene Atemübungen und Meditationen runden die Praktik ab. Am Anfang vor allem sollte diese Art des Yogas genutzt werden, um den Körper zu stärken und die Muskeln bis in die Tiefe aufzubauen. Somit hat man sofort ein besseres Körpergefühl. 

©Ekaterina Mucha

Yin Yoga

Eine sehr beruhigende Praxis. Yin Yoga wurde Mitte der 1980er Jahre von Paulie Zink das erste Mal betrieben. Diese Form des Yogas ist vor allem für die unter uns, die es lieber ruhig und passiv mögen. Größtenteils werden die Übungen des Yin Yoga im Liegen und Sitzen ausgeübt. Die verschiedenen Posen werden dann je bis zu 10 Minuten gehalten. Im Fokus steht bei dieser Form des Yogas das passive stretchen des Körpers um einen dynamischen Flow zu erzielen. Es geht darum, sich in den Asanas fallen zu lassen und komplett zu entspannen. Der Atem soll frei fließen und der Yogi ganz bei sich und seiner inneren Ruhe ankommen.

©Ekaterina Mucha

Ashtanga Yoga

Diese Yogapraxis ist sehr kraftvoll und fordernd und vor allem für Fortgeschrittene Yogis geeignet, die es gerne dynamisch und intensiv mögen. Ashtanga Yoga ist nicht ohne Grund der härteste Yogastil. Der Körper und die Tiefenmuskulatur werden sehr stark gefordert, aber auch der Geist, um diese Übungen bis zum Ende durchzuziehen. Der Stil wird abgeleitet vom Wort Asana(Körperhaltungen) und Pranayama (Atemkontrolle), in dem die Asanas aus dem Hatha Yoga zu einem Bewegungsfluss zusammengefasst und mit dem Atem synchronisiert werden. Wie alt dieses System ist, ist leider nicht bekannt und wurde nur mündlich überliefert.

©Ekaterina Mucha

Bikram Yoga

Dieser Yogastil beruht als einer der wenigen auf der Spiritualität. In der Mitte des 20. Jahrhundert wurde das Bikram Yoga von dem indischen Yogameister Bikram Choudhury entwickelt. Die Praxis ist für alle Menschen gemacht, die sich gerne eigene Limits setzen und Hitze mögen. Bei hohen Raumtemperaturen von circa 40 Grad werden anspruchsvolle Abfolgen von 26 Asanas und zwei Atemübungen praktiziert. Der heiße Raum soll eine sichere Muskel- und Sehnenarbeit möglich machen, vor Verletzungen schützen und das Schwitzen soll den Körper „entgiften“.

©Ekaterina Mucha

Kundalini Yoga

Für mich persönlich ist diese Art des Yogas total mysteriös und schwer nachvollziehbar. Geeignet ist diese Praxis für Anfänger, die die Blockaden in ihrem Körper lösen und ihre Energie frei fließen lassen wollen. Das Wort Kundalini übersetzt als „Schlangenkraft“ beeinhaltet körperlich sehr fordernde Übungen mit schnellen Bewegungsabläufen, kombiniert mit Ruhephasen und Meditation. Der Yogastil ist nicht nur körperbetont, sondern auch spirituell ausgerichtet. Er eröffnet den Yogis einen Weg der Transformation. 

Vinyasa Yoga 

Der bekannte Vinyasa Flow wird vor allem von sportlichen Anfängern ausgeübt, Fortgeschrittene kombinieren ihn mit Power Yoga und Viniyoga. Viniyoga ist mein Favorit, bei dem die Bewegungen mit der Atmung synchronisiert werden. Es ist ein dynamischer Flow, der den Körper beansprucht und den Geist beruhigt.

Wie die anderen verschieden Yogapraktiken stärken auch der Vinyasa Flow und das Power Yoga deine Muskulatur im gesamten Körper, vor allem die Tiefenmuskulatur. Die dynamischen Bewegungen bringen das Herz-Kreislaufsystem in Schwung und trainieren deine Ausdauer. 

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