06
Juli
Sonderbriefmarke 100 Jahre Piber
Stefan Nemeth -Post AG - Bereiter Marius Schreiner SRS(c) SRS-1

1920 fanden die Lipizzaner, die berühmten weißen Pferde aus der Hofreitschule, ihre neue Heimat in Piber in der Weststeiermark. Die Österreichische Post gratuliert dem Lipizzanergestüt mit einer Sondermarke zum 100. Geburtstag.

Das Gestüt kümmert sich um die Zucht der Lipizzaner, der ältesten Kulturpferderasse Europas. In Piber, einem Ortsteil der Stadt Köflach, kommen pro Jahr rund 40 Fohlen zur Welt. Sie alle stammen von sechs Hengstlinien und 17 klassischen Stutfamilien ab, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Die Aufzucht verbringen die Fohlen in Piber, nur die bewährtesten Hengste durchlaufen eine umfangreiche Ausbildung bis hin zur „hohen Schule“ der klassischen Reitkunst, die in der Spanischen Hofreitschule in Wien vorgeführt wird.

Das erste Exemplar der Sondermarke wurde am 2. Juli von Stefan Nemeth, MBA (Österreichische Post AG) an Bereiter Marius Schreiner der Spanischen Hofreitschule in der Stallburg in der prachtvollen Winterreithalle übergeben

Am Samstag, den 4. Juli von 11:00 bis 16:00 wird im Lipizzanergestüt Piber, Piber, 8580 Köflach ein Sonderpostamt der Post direkt vor dem Schloss aufgebaut. Lipizzaner-Fans, Sammlerinnen und Sammler können vor Ort die neue Briefmarke erstehen und sich diese gleich mit dem passenden Sonderstempel abstempeln lassen können. Es werden auch die dazugehörige Abhandlung und das Ersttagkuvert erhältlich sein.

© Spanische Hofreitschule_Lipizzanergestüt Piber

Der Grafikentwurf der Sonderbriefmarke stammt von Anita Kern. Die Marke mit einem Nennwert von 1 Euro wird 350.000 Mal aufgelegt und ist in allen Postfilialen, unter onlineshop.post.at sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post (Telefon: +43 577 67 – 95095; E-Mail: sammler-service@post.at) erhältlich.

 

SPANISCHE HOFREITSCHULE – LIPIZZANERGESTÜT PIBER

Die Geschichte der Spanischen Hofreitschule in Wien geht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als nahe der Hofburg eine Reitbahn eingerichtet wurde und die Pferde der Habsburger in der Stallburg untergebracht wurden. Ihren Namen verdanken die eleganten Pferde dem Dorf Lipica im heutigen Slowenien: 1580 begründete Erzherzog Karl II. dort ein Gestüt, um herausragende Pferde für den Habsburger Hof zu züchten. Im Zuge des Ersten Weltkriegs wurden die Pferde aus Lipica nach Österreich und Tschechien verlegt, 1920 fanden die Pferde in Piber ein neues Zuhause. Im Jahr 2016 wurde das in Piber gepflegte „Wissen um die Lipizzanerzucht“ von der UNESCO in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen.

© Spanische Hofreitschule_Lipizzanergestüt Piber
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