12
Mai
FREAK S : A ROCKET ON THE WRIST.
Freak S_Minute Hand (3)

Das Jahr 2001 stellt in der Geschichte von Ulysse Nardin einen Meilenstein dar. In diesem Jahr wurde das erste Modell Freak lanciert, einer der innovativsten Zeitmesser jener Zeit. Diese revolutiona╠łre Uhr hatte sich von allen Konventionen historischer Uhrmacherei befreit: keine Zeiger, kein Zifferblatt, keine Krone. Das denkwu╠łrdige Projekt war von Carole Forestier Kasapi angedacht worden und konnte dank der Mitarbeit von Ludwig Oechslin umgesetzt werden, einem Philosophen und Genie, der damals als Entwickler fu╠łr Ulysse Nardin arbeitete.

┬ę Ulysse Nardin

Wa╠łhrend mehr als zwanzig Jahren verschob Ulysse Nardin mit der Kollektion Freak kontinuierlich die Grenzen traditioneller Uhrmacherei. Mit einer Freak tra╠łgt man ein Laboratorium am Handgelenk. Die Kollektion wurde in der Haute Horlogerie zu einem Sinnbild des Fortschritts, da sie im Verlauf der Jahre mehrere wichtige Innovationen hervorbrachte.

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ÔÇťDie Zeit wird durch ein rotierendes Uhrwerk angezeigt. Dieses ungewo╠łhnliche Konzept ist einzigartig auf dem Markt. Das Produkt ist so au├čergewo╠łhnlich, dass niemand wagt, es zu kopieren. Es ist revolutiona╠łr und eine Manifestation neuer Technologien.ÔÇŁ Jean-Christophe Sabatier, Product Director bei Ulysse Nardin.

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ÔÇťFreak ist eine Uhr, deren revolutiona╠łre Seele regelma╠ł├čig durch neue technologische Herausforderungen befeuert wird. Es gibt ÔÇť2001: Odyssee im WeltraumÔÇŁ. Aber es gibt auch ÔÇť2001: Odyssee der InnovationÔÇŁ. So, wie die Helden der Odyssee Homers unza╠łhlige unbekannte La╠łnder besuchten, verfolgen wir bei Ulysse Nardin alle von der Wissenschaft verfu╠łgbar gemachten Mo╠łglichkeiten, um Pra╠łzision und Funktionalita╠łt unserer Zeitmesser kontinuierlich zu verbessern.ÔÇŁ Patrick Pruniaux, CEO von Ulysse Nardin.

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Ulysse Nardins Technikteams ist es auf spektakula╠łre Weise gelungen, den typischen dreidimensionalen Aufbau der Kollektion Freak bis an die Grenzen auszureizen. Der geneigte Doppeloszillator der Freak S ist eine Premiere, das Hauptmerkmal des neuen Manufakturkalibers UN- 251. Die zwei, in unterschiedlichen Ebenen wie auf Startrampen angeordneten XXL Silizium-Unruhen unterstreichen die Tiefenwirkung des Objekts. Sie sind durch ein Differenzial miteinander gekoppelt, das den durchschnittlichen Gang der beiden ans Werk weiterleitet. Die beiden 20┬░ zueinander angeordneten extragro├čen Unruhen mit Drehmomentgewichten sind u╠łber eine Bru╠łcke aus Rose╠ügold in Form eines Raketenleitwerks miteinander verbunden. Diese in einem rhythmischen Tango zusammen tanzenden Zwillinge erinnern an zwei Turboprop-Triebwerke, die die Zeit mit einer Frequenz von 2,5 Hz zerteilen.

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Sie vertiefen den 3D-Effekt und die Inspiration durch die Raumfahrt. Abgesehen vom futuristischen Look stellen der Doppeloszillator und sein Differenzial eine technologische Meisterleistung dar, die einen genaueren Gang des Werks ermo╠łglicht. Die bekannteste Verwendung des Differenzials findet sich in der Kraftu╠łbertragung von Autos. Beim Auto wird das Differenzial beno╠łtigt, um Kurven zu fahren, da es den Antriebsra╠łdern erlaubt, sich unterschiedlich schnell zu drehen. Die im Kurveninneren befindlichen Ra╠łder rotieren langsamer als die a╠łu├čeren.

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Bei der Freak S erfu╠łllt es zwei wichtige Funktionen: den durchschnittlichen Gang der beiden Hemmungen ermitteln und die Energie des Federhauses gleichma╠ł├čig an die Regulierorgane verteilen, sodass die Amplitude der beiden Unruhen stabil bleibt. Sollten die beiden Oszillatoren der Freak S einmal nicht mit derselben Frequenz schwingen, wird die Differenz dank dieses Mechanismus kompensiert. Ein Schauspiel, das so a╠łsthetisch wie nu╠łtzlich ist.

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